Dolmetschen

Konsekutives und simultanes Dolmetschen je nach Sprache, Thema und Format

La Fit Trans unterstützt beim Dolmetschen für Besprechungen, Verhandlungen, Veranstaltungen, institutionelle Verfahren und andere Situationen, in denen Sprachmittlung in Echtzeit erforderlich ist. Die Art des Dolmetschens, die Sprachkombination, das Thema, der Ort und die Dauer werden im Voraus abgestimmt.

Wie werden Dolmetschmodus und Teamgröße festgelegt?

Entscheidend sind Gesprächsrhythmus, Zahl der Zuhörenden, Dauer, Arbeitsumgebung und Sprachrichtungen. Der Modus bestimmt, ob Sprechpausen nötig sind, welche Technik gebraucht wird und ob eine Person den gesamten Einsatz abdecken kann.

Wie wird der Einsatz je nach Situation organisiert?

Dieselbe Sprachkombination kann eine andere Organisation erfordern. Neben dem Thema werden Rollen der Beteiligten, Arbeitsablauf, Zutritt und Anforderungen der jeweiligen Institution geklärt.

Wie wird der Einsatz vorbereitet?

  1. Arbeitsbriefing: Sprachen und Richtungen, Datum, genaue Anfangs- und Endzeit, Ort oder Plattform, Thema, Beteiligte und Gesprächsziel.
  2. Modus und Team: Konsekutiv-, Simultan-, Flüster- oder Begleitdolmetschen wählen; Parallelsitzungen, Pausen und benötigte Teamgröße prüfen.
  3. Terminologie: Programm, Folien, Dokumententwürfe, Namen, Abkürzungen und bevorzugte Begriffe sammeln; Unklarheiten zur Klärung markieren.
  4. Technikplan: Kabine oder Fernkanal, Mikrofone, Empfänger, Audiozuführung, Plattform, technische Betreuung und Ersatzkommunikation festlegen.
  5. Endgültiger Ablauf: Reihenfolge der Beiträge, Pausen, Adresse und Zutritt, Kontakt vor Ort und zulässige Änderungen dokumentieren.
  6. Am Einsatztag: Zutritt vor Beginn ermöglichen, um Raum, Ton, Kanäle und letzte Programmfassung zu prüfen.

Technik und Arbeitsumgebung

  • Kleines konsekutives Gespräch: Eine Kabine ist meist nicht nötig, doch alle Beteiligten müssen gut sichtbar und hörbar sein. Größere Gruppen benötigen Mikrofon und klare Redeordnung.
  • Simultandolmetschen im Saal: Kabine oder ausreichend abgeschirmter Platz, Konsole, direkter Audiokanal, Mikrofone, Empfänger, Kopfhörer für das Publikum und technische Betreuung werden eingeplant.
  • Remote und hybrid: Nötig sind eine Plattform mit passenden Sprachkanälen, Headset-Mikrofon, stabile Kabelverbindung, Techniktest und Ersatzkommunikation.
  • Aufzeichnung: Audio- oder Videoaufnahmen werden vorab mit Beteiligten und Dolmetschenden vereinbart. Eine Aufnahme ist keine schriftliche Übersetzung oder Niederschrift.

Verwandte Leistungen

Diese Links helfen, wenn der Dolmetscheinsatz Teil einer umfassenderen Arbeit mit schriftlichen oder amtlichen Unterlagen ist.

Häufige Planungsfehler

  • Es wird nur die Anfangszeit genannt, nicht aber Ende, Pausen oder mögliche Verlängerung.
  • Folien und Entwürfe mit Fachterminologie treffen erst unmittelbar vor der Veranstaltung ein.
  • Für ein langes Simultanprogramm wird nur eine Person vorgesehen oder Parallelsitzungen werden übersehen.
  • Der Techniktest entfällt oder Sprechende nutzen ein schlechtes Mikrofon und eine instabile Verbindung.
  • Sprachen, Richtungen oder Modus ändern sich am Veranstaltungstag.
  • Kontaktperson, Zutrittsangaben, endgültiges Programm oder klare Gesprächsleitung fehlen.

Häufig gestellte Fragen

Kann eine Person in beide Richtungen dolmetschen und zugleich das Gespräch leiten?

Bei einem kleinen bilateralen Gespräch kann eine Person in beide Richtungen dolmetschen, wenn Sprachkombination und Belastung dies erlauben. Die Gesprächsleitung ist eine eigene Rolle; eine andere beteiligte Person sollte Tagesordnung, Zeit und Entscheidungen verfolgen.

Wie wird mit vertraulichen Unterlagen gearbeitet?

Kennzeichnen Sie die Unterlagen als vertraulich und legen Sie fest, wer Zugriff erhält, über welchen Kanal sie gesendet werden und wann sie zu löschen oder zurückzugeben sind. Übermitteln Sie nur das für die Vorbereitung Erforderliche.

Was geschieht, wenn ein nicht vorab gesendeter Text vorgelesen wird?

Dolmetschen ist möglich, doch hohes Tempo, dichte Fachsprache und lange Zahlenpassagen erhöhen das Risiko von Auslassungen. Senden Sie einen Redeentwurf oder zumindest Folien und Schlüsselbegriffe vorab.

Wie werden Namen, Zahlen und Abkürzungen übermittelt?

Stellen Sie sie schriftlich als Liste oder in den Folien bereit. Beim Konsekutivdolmetschen sollte nach dichten Zahlenangaben pausiert und ein Name bei Bedarf wiederholt oder buchstabiert werden.

Darf die Dolmetschperson Dokumente unterschreiben oder rechtlich beziehungsweise technisch beraten?

Die Aufgabe besteht in der sprachlichen Verständigung. Unterschrift, Beglaubigung und Fachberatung bleiben Sache der Parteien und der zuständigen Rechtsanwälte, Notare, Ärzte oder technischen Fachleute.

Darf die Verdolmetschung aufgezeichnet werden?

Nur wenn die Aufzeichnung vorab vereinbart ist und Beteiligte sowie Dolmetschende informiert sind. Zweck, Zugriff und Aufbewahrungsdauer werden festgelegt. Eine Aufnahme ersetzt weder Niederschrift noch schriftliche Übersetzung.

Was geschieht bei einer Änderung von Zeitplan, Sprache oder Modus?

Melden Sie die Änderung sofort, da sie ein anderes Team, einen zusätzlichen Sprachkanal, Technik oder eine neue Verfügbarkeitsprüfung erfordern kann. Änderungen am selben Tag können nicht immer abgedeckt werden.

Wie sollten Beteiligte beim Konsekutivdolmetschen sprechen?

Es spricht jeweils eine Person in vollständigen, überschaubaren Abschnitten. Beteiligte sprechen nicht übereinander und lassen Raum für die Klärung eines Namens, einer Zahl oder eines Begriffs.

Welche Angaben werden für eine genaue Planung benötigt?

Senden Sie Sprachen und Richtungen, Datum, genaue Anfangs- und Endzeit, Ort oder Plattform, Thema, Zahl und Rollen der Beteiligten, Programm und vorhandene Unterlagen. Nennen Sie Parallelsitzungen, Technik, zugeschaltete Teilnehmende, Aufzeichnung oder Anforderungen von Gericht, Notariat oder anderer Institution.